Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein
Steuererklärung erstellen – Software, Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein?
21. November 2016

Formulare zur Einkommensteuererklärung

Einkommensteuererklärung – Infos und Hintergründe

Die Einkommensteuer wird jedes Jahr fällig – und mit jedem Mal auch der Aufwand für die eigene Steuererklärung. Was früher noch in ein Papier-Tohuwabohu gipfelte, findet heutzutage digital statt. Sämtliche Formulare können online bezogen werden. Man kann sie ausdrucken oder mittels des Steuerprogramms Elster am Computer ausfüllen und die Formulare online versenden. Trotz der Digitalisierung ist der Aufwand für die Steuererklärung nach wie vor enorm. Erleichterung bieten Lohnsteuerhilfevereine. Diese Organisationen sind auf Formulare sowie die speziellen Probleme der Einkommensteuer spezialisiert und sind eine Alternative zum Steuerberater.

Für die Steuererklärung 2016 sind Formulare erhältlich, die man problemlos über das Internet beziehen kann. Wer es konventionell mag, kann auch zum Finanzamt gehen und an der Pforte die Formulare abholen. Eine dritte Möglichkeit ist die Zusendung per Briefpost. Die Steuererklärung als Vordruck ist am einfachsten online zu beziehen, weil man Schritt für Schritt die einzelnen Formulare auswählt, die für den individuellen Fall erforderlich sind. Das Heraussuchen der jeweiligen Formulare ist die eine Seite – das Sammeln und Sichten der eigenen Einkommensnachweise und der Nachweise über Ausgaben und steuerrechtlich absetzbare Gelder ist die andere. Eine Steuererklärung sollte detailliert vorbereitet werden, um einen strukturierten Ablauf zu ermöglichen, der viel Zeit und Aufwand sparen kann. Voraussetzung sind regelmäßig aktualisierte Bücher und systematisch geordnete Unterlagen bzgl. des eigenen Vermögens.

Einkommensteuer im Überblick

Die Steuererklärung sind Formulare, in denen man für den Zeitraum eines Kalenderjahres angibt, welches Vermögen man besitzt. Abhängig vom Vermögen ist dann die Berechnung der abzutretenden Steuer. Bei der Einkommensteuer handelt es sich um eine Gemeinschaftssteuer, die sich ausschließlich auf das Einkommen von natürlichen Personen bezieht. Juristische Grundlage ist in Deutschland das Einkommensteuergesetz. Bemessungsgrundlage für die individuelle Steuer ist immer das Einkommen, welches versteuert wird. 2014 nahm der Staat ca. 213 Milliarden Euro allein durch die Einkommensteuer ein. Das zeigt, dass diese Steuer ein tragender Pfeiler der Gesellschaft ist. Das Einkommensteuerrecht fußt auf mehreren Prinzipien, die den genauen Ablauf definieren: Besteuerung nach Leistungsfähigkeit, Welteinkommensprinzip für Steuerinländer, Nettoprinzip, Prinzip der gestaffelten Steuersätze und das Periodizitätsprinzip.

Für die Einkommensteuer gibt es Tarife, wonach sich der Steuersatz ergibt, der im Einzelfall zu verrechnen ist. Zu berücksichtigen sind sämtliche Einnahmen aus den folgenden Bereichen:
– Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§§ 13–14a EStG)
– Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§§ 15–17 EStG)
– Einkünfte aus selbständiger Arbeit (§ 18 EStG)
– Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§§ 19–19a EStG)
– Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG)
– Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG)
– Sonstige Einkünfte (§§ 22–23 EStG)

Als Einkommen gelten auch Kinderfreibeträge, sofern sie günstiger als das Kindergeld sind. Vom Einkommen sind bestimmte Ausgaben wie Rentenvorsorge, Förderung von Wohneigentum, Kinderbetreuungskosten o. Ä. abzurechnen, so dass man mit diesen Ausgaben das Einkommen reduzieren kann, und somit auch die abzutretende Steuer. In Zusammenarbeit mit einem Steuerberater oder Selbsthilfeverein können die Einnahmen und Ausgaben ausgerechnet und interpretiert werden, um zu entscheiden, welche Position sie in der Steuererklärung einnehmen bzw. ob sie überhaupt anzurechnen sind. Die Steuererklärung als Vordruck ist eine geeignete Möglichkeit, um eine Basis für die Zusammenarbeit zu schaffen.

Die Einkommensteuererklärung Formular und Besonderheiten für Rentner und Arbeitnehmer

Die Einkommensteuererklärung kann man sich wie folgt online besorgen: Man geht über einen Web Explorer auf www.elster.de. Dort gibt es einen internen Link mit dem Namen „Elster Formular“. In einem Fenster kann man dann die Elster Formulare downloaden. Steuererklärungsformulare kann man aber auch über die Website des Bundesfinanzministeriums beziehen. Dazu geht man auf www.formulare-bfinv.de. Dort findet man für seine Steuererklärung 2016 Formulare, aber auch für die Steuererklärung 2017 sind Formulare vorhanden. Es gibt auch für die Steuererklärung 2015 Formulare. Eine dritte Möglichkeit, online die Formulare zu beziehen, bieten die Finanzdirektionen der Länder. Will man z. B. in Niedersachsen für die Einkommensteuererklärung ein Formular finden, geht man auf http://www.ofd.niedersachsen.de. Im internen Link „Aktuelles und Service“ kann man dann nach entsprechenden Schriftstücken suchen. Für die Steuererklärung 2015 sind Formulare erhältlich, für 2016 und 2017 nicht. Für die Steuererklärung 2017 sind Formulare noch nicht erhältlich, lediglich ein Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung ist für 2017 über das Bundesfinanzministerium erhältlich.
Die Einkommensteuererklärung als Formular für Arbeitnehmer umfasst in der Regel folgende Blätter:
Einkommensteuererklärung Mantelbogen ESt 1 A
Nichtselbständige Arbeit Anlage N
Kapitalvermögen Anlage KAP
Kinder Anlage Kinder
Selbstgenutztes Wohneigentum Anlage FW

Zu bedenken ist, dass Arbeitnehmer Lohnsteuer zahlen und daher Einkommensteuer nur bedingt anfällt. Beispiele für diesen Fall sind: bei einer Beantragung durch Arbeitnehmer, wenn Nebeneinkünfte vorliegen, bei einer Freistellungsbescheinigung, bei einem Doppelverdienst oder bei der Auflösung einer Ehe.

Seit 2005 gilt das Alterseinkünftegesetz. Dieses setzt eine Besteuerung von Renten fest, sofern diese aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen. Der Fachbegriff lautet „nachgelagerte Besteuerung“. Steuern werden fällig, wenn ein Rentner Jahreseinnahmen erzielt, die über dem Grundfreibetrag liegen. Dieser wird immer wieder angepasst. Sofern das Finanzamt einen Rentner zur Steuererklärung auffordert, ist diese ebenso auszufüllen. Zusätzliche Einkünfte sind auch im Rentenalter versteuerungspflichtig. Allerdings können Rentner auch von einigen Steuervorteilen profitieren. Dies kann ein Steuerberater im individuellen Fall erklären. Auch Lohnsteuerhilfevereine können eine Informationsstelle sein. In der Regel kann auf Steuererklärungsvordrucke zurückgegriffen werden, die die folgenden Blätter beinhalten: Mantelbogen, Anlage R (Rente), Anlage N (Pension, angestellte Nebentätigkeit) und Anlage Vorsorgeaufwand.

Das Bundesfinanzministerium bietet einen Online-Service zum Errechnen der individuellen Einkommensteuer. Das Angebot ist auf https://www.bmf-steuerrechner.de verfügbar. Die Steuerberechnung kann man sogar bis ins Jahr 1985 anwenden. Hier können Arbeitnehmer, Rentner, aber auch alle anderen eine vorbehaltliche Rechnung anstellen.

Der Komplexität entgegenschreiten: Lohnsteuerhilfevereine

Lohnsteuerhilfevereine sind Selbsthilfeeinrichtungen. Arbeitnehmer geben anderen Arbeitnehmern Hilfe in Lohnsteuersachen oder speziellen Veranlagungsfällen der Einkommensteuer. Grundlage ist § 13 des Steuerberatungsgesetzes, welcher 1964 eingeführt wurde. Die Standorte für die Selbsthilfeeinrichtungen sind als Lohnsteuerberatungsstellen ausgeschrieben. Die Leistungen reichen von Steuererklärungsvordrucken bis hin zur individuellen Beratung. Eine oftmals gestellte Frage in diesem Zusammenhang ist, wieso man sich an solch einen Verein wenden sollte bzw. ob ein Steuerberater nicht eher geeignet sei.

Obwohl der Verein zur Lohnsteuerhilfe eine offizielle Einrichtung ist, führt er ein Schattendasein neben Steuerberatern oder der Steuer-Software, die Steuerpflichtige am heimischen PC nutzen können. Steuerberater sind Experten. Es sind Professionelle, die man auf jeden Fall kontaktieren sollte, wenn komplizierte Steuerfragen anstehen. Auch die Vereine müssen unter Umständen Steuerberater hinzuziehen, denn die Vereine dürfen max. bis zum Finanzgericht gehen. Die Kosten für einen Steuerberater werden durch die Steuerberatergebührenverordnung bestimmt. Die Kosten für Einsprüche oder diverse Auslagen können stark variieren.

Ein Verein zur Lohnsteuerhilfe ist im Vergleich deutlich günstiger. Auch wenn die Vereine juristisch existieren dürfen, sind die Qualifikationen zur Mitarbeit keineswegs so scharf wie für die Mitarbeit in einem Steuerbüro. Es ist z. B. nicht notwendig, eine erfolgreich bestandene Steuerberaterprüfung vorzuweisen. Diese niedrigschwellige Voraussetzung ist allerdings wenig problematisch, denn oftmals arbeiten in den Beratungsstellen Steuerfachangestellte oder Steuerfachwirte. Das sind jene Berufsgruppen, die in den Steuerkanzleien ebenfalls die Erklärungen erstellen. Die Zielgruppen für die Vereine sind Arbeitnehmer, Beamte, Rentner und Kleinvermieter. Für diese Gruppen erfüllen sie genau dieselben Aufgaben wie Steuerberater, allerdings dürfen sie juristisch nur bis zum besagten Finanzgericht gehen. Danach ist für diese Institutionen Schluss.

Als grobe Entscheidungshilfe, ob man zu einem Steuerberater oder Selbsthilfeverein gehen sollte, gilt Folgendes: Ist man beruflich selbstständig, ist es meistens besser, zum Steuerberater zu gehen, dessen Kosten im Übrigen auch abgesetzt werden können. Ist man Arbeitnehmer oder Rentner sind die Beratungsstellen die bessere Wahl. Doch auch hier sollte man bei zu komplexen Fällen einen Steuerberater aufsuchen.

Lohnsteuerhilfeverein in Hannover und Umgebung

Ein Lohnsteuerhilfeverein in Hannover kann problemlos über das Internet gefunden werden. Hierfür gibt es auf der Website des der Vereinigten Lohnsteuerhilfe ein Suchfeld, um anhand der Postleitzahlen nach Beratungsstellen zu suchen. Man gibt also die Postleitzahlen für Hannover oder 31275 Lehrte ein, um die Beratungsstellen zu finden, die dort registriert sind. Eine Alternative ist die suche über Google. Auch dort kann man über ein per Postleitzahl oder Ortsname Berater in der Nähe finden. Einen Lohnsteuerhilfeverein für Lehrte kann man auf denselben Weg finden. Man kann auch die Begriffe Lohnsteuerhilfeverein und Lehrte in jede Suchmaschine eingeben und von den dortigen Ergebnissen auf weiterführende Seiten stoßen.

Die Steuererklärung – Schritt für Schritt zur erfolgreichen Abgabe

Aus den bisherigen Informationen lassen sich viele Dinge ableiten, die man in eine Reihenfolge ordnen kann, um sich Schritt für Schritt an die Steuererklärung zu machen. Wer den Überblick behalten möchte, selbstorganisiert arbeitet und die Hilfe von Beratungsstellen oder Steuerberatern in Anspruch nehmen möchte, tut gut daran, sich im Vorfeld einen Plan zu konstruieren, nach welchem er die Steuererklärung angeht. Die folgende Kurz-Anleitung gilt für den durchschnittlichen Arbeitnehmer.

1. Welche Formulare brauche ich?

Im ersten Schritt muss geklärt werden, welche Formulare überhaupt auszufüllen sind. Dies beginnt bereits bei der Fragestellung, ob man für eine Einkommensteuererklärung für 2015 die Formulare braucht oder ob man für eine Einkommensteuererklärung für 2016 die Formulare ausfüllen muss. Zusätzlich muss man wissen, welche Anlagen auszufüllen sind. Das hängt von den individuellen Vermögensverhältnissen ab, also welche Einnahmen man generiert und welche Ausgaben steuerlich abgesetzt werden können. Entweder klärt man diese Fragen schon bei einer Beratungsstelle oder, sofern sich zum Vorjahr nichts verändert hat, kann man auf diese Angaben zurückgreifen.

2. Formulare beziehen

Wenn man weiß, welche Formulare man braucht, kann man sich auf den Weg machen, diese zu besorgen. Hierfür kann man entweder zum Finanzamt gehen oder man bleibt zuhause und lädt sich die Formulare über das Internet herunter. Das Steuerprogramm Elster erlaubt einen einfachen Datentransfer mit dem Finanzamt. Eine Alternative ist Steuer-Software, in welcher man Schritt für Schritt Angaben zum Vermögen macht und das Programm die Angaben in die Formulare transferiert. Für die Einkommensteuererklärung 2017 sind Formulare allerdings noch nicht erhältlich.

3. Formulare ausfüllen

Dies nimmt den wohl größten Zeitraum in Anspruch. Die Formulare müssen wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Belege über entsprechende Einnahmen und Ausgaben sind beizulegen. Am einfachsten sind die Formulare auszufüllen, wenn man regelmäßig die eigenen Bücher aktualisiert und wichtige Unterlagen systematisch geordnet sind, so dass man sie schnell finden kann. Wenn man bis zu diesem Schritt allein gekommen ist, kann man hier noch immer Hilfe von außen in Anspruch nehmen. Man kann mit seinen vorsortierten Unterlagen und den Formularen zum Steuerberater oder zur Beratungsstelle und in persönlichen Begegnungen die Steuererklärung ausfüllen.

4. Abgabe

Sind alle Formulare ausgefüllt und unterschrieben, kann die Steuererklärung abgegeben werden. Das kann man entweder per Briefpost tun, per Selbsteinwurf beim Finanzamt oder über das Elster-Programm. Wenn man bei einem Steuerbüro ist, übernimmt dieses die Abgabe.

Fazit

Die Einkommensteuer ist eine Pflichtabgabe für alle natürlichen Personen, die über Einkommen verfügen und über dem Grundfreibetrag liegen, so dass bestimmte Steuersätze angelegt werden können. Die vielen Details, die es bei Steuererklärungen zu beachten gibt, sind teilweise so komplex, dass professionelle Hilfe zur Steuererklärung oft die einzige Alternative ist. Dabei sind die jeweiligen Formulare das A und O. Man kann die Fristen für die Steuererklärungen verlängern. Das Finanzamt ist diesbezüglich sehr kulant. So kann es durchaus sein, dass man erst 2017 für die Einkommensteuererklärung 2015 die Formulare nutzt. Im Regelfall führt man die Einkommensteuer aber immer für das Vorjahr. Das heißt, die Einkommensteuererklärung in 2017 sind Formulare für die Einnahmen und Ausgaben von 2016. Die Einkommensteuererklärung 2016 sind Formulare für die Gelder von 2015.

Wer seine Steuererklärung nicht nur zu einem Termin anfertigt, sondern sie über das Jahr verteilt immer wieder macht, fährt besser, denn er muss nicht mit einem mal an alle Formulare, Unterlagen und Belege denken. Das heißt nicht, dass er im laufenden Jahr immer wieder Formulare ausfüllen soll. Diese sind nur einmalig auszufüllen. Er sollte aber monatlich oder quartalsweise seine Akten sichten und entsprechend für die Steuererklärung ordnen und bereitlegen, so dass später alles griffbereit ist. Man sollte auch im laufenden Jahr die Unterlagen aktualisieren, so dass im folgenden Kalenderjahr schon alles vorbereitet ist für die Steuererklärung. Wem all dies zu viel ist, kann immer noch outsourcen, indem er seine Steuerangelegenheiten einem Steuerbüro überträgt. Für Arbeitnehmer ist es allerdings einfacherer und günstiger, einen Verein für Lohnsteuerhilfe zu kontaktieren. Hier muss nicht weniger qualitativ gearbeitet werden als beim Steuerberater, denn die Steuererklärungen werden sowohl im Steuerbüro als auch im Verein oftmals von denselben Berufsgruppen ausgefüllt – von Steuerfachangestellten und Steuerfachwirten.

Wer sich selbstständig in das Thema einarbeiten möchte, ist gut beraten, im Internet zu recherchieren. Neben zahlreichen Steuertipps findet man genug Informationen zu den einzelnen Formularen und zu den Grenzen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Steuerbüros oder den Selbsthilfevereinen. Auch Foren, in denen man sich mit anderen Mitgliedern austauschen kann, können eine erste Anlaufstelle sein. Dann gibt es noch Steuer-Software, die man sich jährlich kaufen kann, um die Erklärungen am heimischen PC auszufüllen.

Wenn die eigene Steuererklärung komplex ist oder wenn es darum geht, beim Finanzamt Einsprüche zu erheben, sollte man mit Professionellen in Kontakt treten, um unnötige Fehler in den Verfahren zu vermeiden. Hier geht es nicht nur um formelle Abläufe, sondern auch um inhaltliche Argumente. Wenn man selber Einspruch einlegen möchte, sollte im Vorfeld wenigstens mit einem Sachkundigen über das Anliegen gesprochen worden sein. Wer seine Unabhängigkeit wahren und trotzdem auf Sicherheit setzen will, kann zunächst die Steuererklärung alleine ausfüllen bzw. eine Steuer-Software nutzen. Bei aufkommenden Problemen, kann er selbstständig nach Lösungen und Rat suchen. Erst wenn er an diesem Punkt nicht weiterkommt, kann er als nächstes zum Selbsthilfeverein gehen. Sollten auch hier Probleme vorhanden sein, die nicht so schnell gelöst werden können, bleibt immer noch der Gang zum Steuerberater Dieser ist befugt, Ebenen über das Finanzgericht hinaus zu kontaktieren. Die Organisationen zur Selbsthilfe dürfen nur bis zu dieser Instanz gehen.

Das Finanzamt ist im Übrigen auch ein wichtiger und wertvoller Ansprechpartner – nicht nur, weil es für die Steuererklärung Formulare bereitstellt. Im Artikel wurde zwar viel über Steuerberater und die Selbsthilfevereine gesprochen, aber weil das Finanzamt nicht nur Entscheidungsträger ist, sondern auch die individuellen Fälle kennt, kann man sich mit Anfragen an diese Institutionen wenden. Telefongespräche, E-Mail-Kontakt oder auch persönliche Termine sind einfache Gelegenheiten, eigene Fragen zu klären und die Sichtweise des Finanzamtes einzuholen, was bei dem Ausfüllen der Formulare durchaus von Bedeutung sein kann.

Alles in allem ist die Steuererklärung für jemanden, der regelmäßig seine Bücher prüft und aktualisiert deutlich leichter auszufüllen, als für jemanden, der erst kurz vor Fristablauf damit anfängt, passende Formulare zu suchen. Daher ist der wichtigste Steuertipp, den es gibt: Ordnung und Aktualität für die eigenen Unterlagen.

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